After the Abduction (Swanlea Spinsters, Book 3) by Sabrina Jeffries

By Sabrina Jeffries

"What occurs whilst a formal younger woman provides right into a Reckless Love?

After London Seasons -- and a rating of resoundingly uninteresting society suitors -- beautiful Juliet Laverick nonetheless longs for just one guy: Morgan Pryce, the rushing scoundrel who abducted her years in the past. yet her decision to carry him to justice hasn't waned, both -- now not even if the fellow she, errors for Morgan, his dual brother Sebastian, tells her a few surprising information: Her mysterious paramour has disappeared.

Sebastian, Lord Templemore, dares no longer admit that *he's* the only Juliet seeks -- that it truly is *his* kiss she nonetheless yearns for.Confessing to her abduction may deliver catastrophe and scandal upon them either. yet how can he persuade Juliet to forsake her pursuit of her dream lover -- while all he goals of is conserving her in his hands again?
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Nicht in jener Nüchternheit, wie sie Bauern eignete, die gezwungen waren, über die Ausgaben mit der peinlichen Genauigkeit von Ameisen Buch zu führen, geflickte Kleider zu tragen, in der Küche zu essen, sich am Feierabend um ein einziges Feuer zu drängen, über dessen rauchende Holzscheite man abends Wasser goß, in eiskalten Zimmern zu schlafen und an allem zu sparen, sondern noch betont (die Nüchternheit) oder vielmehr verstärkt durch jenen hoffärtigen Durst nach Gerechtigkeit, Anständigkeit und Würde, jene Gesinnung störrischer Aufsässigkeit, die sie, in jener Bergregion nahe der Schweiz, einige Jahrhunderte zuvor veranlaßt hätte, dem gestrengen Genfer Reformator zu folgen, und jetzt ihre Kraft wenn nicht im Denken bärtiger Theoretiker und Träger eisenumrandeter Brillen mit Köpfen von Schulmeistern oder Schriftsetzern (der Vater zumindest wäre außerstande gewesen, ihre Schriften zu lesen), so doch in einer zwar unklaren, aber energischen Zustimmung zu den Ideen fand, die das ausgehende Jahrhundert hatte entstehen und sich entwickeln sehen.

Man hatte in der Eile keine Zeit gehabt, den Ehering von dem Finger abzustreifen, an dem er steckte, und zweifellos mußte der erschöpfte Soldat, der eine grünliche Uniform sowie staub- und schlammbedeckte Stiefel trug, den Finger rasch mit der Schneide seines Bajonetts abtrennen, bevor ihn ein Kamerad oder ein Vorgesetzter ertappte. Was hingegen das Pfeifennecessaire aus Email betraf, verziert mit über Seerosen schwebenden indigofarbenen chinesischen Vögeln mit rosa Bäuchen, so war es vor der Schlacht in dem vorschriftsmäßigen schmalen Feldkoffer verstaut worden, der, dunkelgrün gestrichen und mit Gurten verschnürt, zusammen mit dem Gepäck der Kompanie in den Troßwagen reiste.

Daher hegten die einen wie die anderen gegenüber ihren Mitschülern, die die Schule nach ihnen verlassen hatten und in den Garnisonen des Mutterlandes eingesperrt gewesen waren, jene geringschätzige, leicht verächtliche Herablassung, wie Spezialisten sie gegenüber Laien empfinden mögen. So daß, als sie auf ihrem Weg gen Norden (zuerst in der Eisenbahn, dann auf der Straße) die ersten Nachrichten über die begonnene Schlacht zur Kenntnis nahmen (zumindest diejenigen, die man ihnen mitzuteilen geruhte – oder diejenigen, die sie anhand der Kommuniques erraten konnten), in ihrer Unterhaltung, der Art, wie sie an ihren Zigarren zogen 44 (wobei sie fortfuhren, Erinnerungen an die Opiumhöhlen von Hanoi, an Gouverneursempfänge und Bordelle von Colombo zu beschwören, kennerisch ihre Zigarettenspitzen aus Jade oder ihre Berlocken aus geschnitztem Elfenbein bewunderten – einer von ihnen besaß ein Pfeifennecessaire aus Email, auf dem türkis- und rosafarbene Vögel zwischen Binsen und Seerosen schwebten), in ihrem Verhalten nur eine geringfügige Veränderung zu bemerken war: noch nicht beunruhigt: einfach besorgt – nicht um sich selbst, das heißt um ihr Leben, sie, für die die klangvollen Silben, aus denen die Namen Marengo, Malakoff, Bazeilles oder Lang Son bestanden, Siege ebenso wie Niederlagen, nichts anderes bedeuteten, als die einzig angemessene Art zu existieren und zu sterben, und die sich nicht vorstellen konnten, daß man eine wie immer geartete Befehlsgewalt anders ausübte als im Stehen, vorzugsweise an einer ungedeckten Stelle, den Feldstecher in der Hand und weithin sichtbar –, nicht um sich selbst also, sondern so, als ob in ihrem Geist irgend etwas die hundertfach an der Wandtafel studierten Schemata gestört, durcheinandergebracht hätte, so wie sie, als sie begannen, den ersten Überresten der zurückweichenden Truppen und deren Offizieren mit den düsteren Gesichtern, den entkräfteten, staubbedeckten Männern mit ihren stumpfen Blicken zu begegnen, sich lediglich mit derselben besorgten, aufmerksamen, aber reservierten, wenn nicht sogar strengen Miene, mühsam ihren Spezialistenhochmut unterdrückend, die Berichte der Unteroffiziere anhörten, nach besten Kräften ihren Ärger, ihre Ungeduld verbergend, bis der erste Verwundete, das Bein nachschleifend, sich entfernt hatte (die Straße des Dorfs war plötzlich leer, verödet: nicht so, wie die Straße eines Dorfs an einem Sonntagnachmittag oder zur Zeit der Feldarbeiten leer oder verödet sein kann, sondern es war jene Öde, jene Leere, jener ungewöhnliche Aspekt, drohend und feierlich, den eine 45 Straße, ein Hügel, eine Brücke, ein Gehölz vor der Schlacht aufweisen) und fast unmittelbar darauf, ohne Sang und Klang, etwas auf sie zukam, was weder einer Sprengladung noch irgend etwas aus Büchern oder auf dem Feld in einem kleinen Fort aus trockenen Steinen, auf den Deichen der Reisfelder oder unter den Wällen irgendeines kaiserlichen Palasts Gelerntem glich, das heißt einfach eine Wand oder vielmehr eine Mauer aus Feuer, die vorrückte, langsam, gewissermaßen friedlich, aber unerbittlich, lediglich kurz innehielt, wenn sie auf ein Hindernis stieß, die Zeit, es zu vernichten und zu verdauen, dann ihren Marsch fortsetzte.

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